83 THESEN ZUR IDEE | © 2018 Sabine Fischer
- Ideen kommen plötzlich und ohne Vorwarnung.
- Ideen stimmen heiter und machen stolz.
- Alle Menschen können Ideen haben, nicht nur Genies.
- Ideen sind die bedeutendsten Güter unserer Zeit.
- Ideen gedeihen am besten in heterogenen, betriebsamen Umgebungen.
- Ideen reifen am besten in Ruhe und Abgeschiedenheit.
- Wer keine Veranlassung hat, hat keine Ideen.
- Nicht jede Idee ist eine Innovation, aber jede Innovation ist eine Idee.
- Ideen sind durch und durch logisch.
- Ideen nicht zu teilen ist der sicherste Weg, ihrem Diebstahl vorzubeugen.
- Eine Idee ist dann eine Idee, wenn man sie versteht.
- Zwischen `Ich brauche eine Idee` und `Ich habe eine Idee` liegen Universen und Zehntelsekunden.
- Mit ihrem Erscheinen ist die Idee als solche erkennbar.
- Ideen wachsen langsam heran und bedürfen einer konzentrierten Arbeit.
- Es gibt kein Gegenteil von ‚Idee’.
- Ideen sind kein Zufall.
- Kreativtechniken und -prozesse versprechen als Ziel Ideen aber produzieren meist Maßnahmen.
- Eine große Idee wird von allen verstanden
- Es gibt Ideen, die nicht von allen verstanden werden.
- Ideen entstehen gleichermaßen aus dem Chaos und aus der Logik.
- In manchen Fällen sind Ideen so lebendig, dass sie alles überdauern.
- Ideen unterscheiden den Menschen von allen anderen Lebewesen.
- Die Paradoxie des Neuen: Wir suchen nach desruptiven Ideen, damit wir das Gewohnte erhalten können.
- Eine nächtliche Idee zu notieren heißt nicht, am nächsten Tag noch zu wissen, worum es geht.
- Ideen haben keine Besitzer.
- Eine Idee gehört zu den Personen, die sie am Leben erhalten.
- Manchmal braucht die Menschheit Jahre, um eine gute Idee zu verstehen.
- Ideen wandeln sich gerne in Visionen, wenn es ihnen an Realisierbarkeit mangelt.
- Idee muss als Begriff fast alles können und mitmachen.
- Ideen sind der Nährboden für Innovationen.
- Ideen wohnt ein erregender Zauber inne.
- Wir leben im Ideenzeitalter.
- Es gibt eine Unzahl vernachlässigter oder vergessener Ideen, die man finden kann.
- Es gibt eine Unzahl vernachlässigter oder vergessener Ideen, die man nicht finden kann - aber deren Zeit kommen wird.
- Unverstandene Ideen sind verlorenes Potenzial.
- Ideen sind Werte.
- Ideen zu verwerfen, die schlecht sind, ist gut.
- Ideen zu verwerfen, weil man sie nicht versteht, ist schlecht.
- Ideen sind durch die Digitalisierung zur Währung der Ökonomie und ihrer notwendigen Transformation geworden.
- Eine Idee kann nicht aus dem Nichts heraus entstehen.
- Der Begriff Idee hat extrem vielfältige Bedeutungen. Idee ist gleichzeitig ein bedeutendes Versprechen, ein noch gedankenloses Vorhaben, ein Geistesblitz, ein alberner Einfall, das Ergebnis einer monatelangen Arbeit, etc.
- Wenn wir uns der vielfältigen Bedeutungen vom Begriff der Idee bewusst wären, könnten wir in der Innovationsökonomie viel sinnlose Arbeit vermeiden.
- Platon hat etwas Anderes unter dem Begriff Idee verstanden als der Homo Oekonomicus es heute tut.
- Platons Idee der Idee erfüllt sich in unserem zeitgenössischen Ideenbegriff dann, wenn mit der Idee auch ihr zugrundeliegendes Bedeutendes erkennbar wird.
- Ideen wollen sofort und mit Leichtigkeit verstanden werden.
- Ideen sind unvorhersehbare Neukombinationen von vorhandenen Wissensbausteinen.
- Nichts ist schwieriger, als die Bedeutung der eigenen Idee zu erfassen und sichtbar zu machen.
- Unwissenheit bringt keine Ideen hervor.
- Evolution und Transformation fressen Ideen.
- Heute hilft es sehr unterscheiden zu können, ob man eine Idee für ein Start-Up hat, eine
- Idee für potentielle Kunden oder eine Idee vom Erfolg.
- Ideen zu entwickeln ist Denken wider die Gewohnheit.
- Ideen sind Schöpfungen, die über das Bestehende hinausgehen.
- Ideen sind trügerisch: Was heute für mich eine unglaublich gute Idee ist, habe ich morgen schon wieder vergessen.
- Ideen sind immer Kinder ihrer Zeit.
- Veränderung braucht Ideen.
- Ideen bringen Veränderung.
- Kreativität und Erkenntnisfähigkeit bedingen sich in der
Fähigkeit, Ideen zu entwickeln.
Gewohnheiten sind der größte Nährboden für Ideen. - Ideen, die nicht verstanden werden, haben keine Relevanz.
- Viele Ideen zu entwickeln erhöht die Chancen, eine bahnbrechende Idee dabei zu haben nur dann, wenn man intensiv an ihnen arbeitet.
- Viele Ideen sind oftmals nur so lange Ideen, bis man sie durchdacht hat.
- Große Ideen überdauern alle Zeit.
- Die Idee der digitalen Transformation ist nicht die Summe aller ‚digitalen Ideen’, sondern die Seinsfrage ihrer gemeinsamen Bedeutung.
- Ideen sind die Hacks des Gewohnten.
- Es gibt keine schlechten Ideen, weil schlechte Ideen keine Ideen sind.
- Eine Idee ist eine Antwort.
- Wer Ideen entwickeln will, um die Welt zu verändern, muss sich zwangsläufig für die Welt interessieren.
- Ideen entstehen aus Entwicklungsprozessen.
- Ideen sind immer nur für jene echte Ideen, die sie betreffen.
- Eine Idee wird dann verstanden, wenn nicht nur die Lösung, sondern deren Bedeutung klar wird.
- Ideen können nur bewertet werden, wenn allen Beteiligten klar ist, was bewertet werden soll.
- Eine Idee kann einfach so entstehen.
- Eine Idee verändert sich mit ihrer Realisierung.
- Das Wesen einer Idee ist es, Idee [sic!] zu sein. Das schafft sie nur, wenn sie verstanden wird.
- Eine Idee ist ein Fraktal, da jede Idee Teil einer größeren Idee ist, Teil einer größeren Idee, Teil einer größeren Idee, ...
- Wenn die Idee ein Fraktal ist, ist es die desruptive Idee auch: Also Vorsicht, es wird sich mehr verändern, als man ahnt.
- Ideen haben oftmals eine kurze Halbwertzeit: Wenn ihnen ihre Veranlassung abhandenkommt, weil sich die Welt verändert, sind sie keine Ideen mehr.
- Groß ist es nicht nur, Ideen zu haben. Besonders groß ist es, Ideen als Idee [sic!] am Leben zu erhalten.
- Ideen sollten nicht klassifiziert behandelt werden: Sie könnten Branchen- und Kompetenzübergreifend von ungeheurer Bedeutung sein.
- Jede Idee braucht jemanden, der an sie glaubt.
- Das Rätsel um die Herkunft großartiger Ideen und ihre Entstehung ist noch immer nicht gelöst.
- Ach ja: Das Rätsel um das Wesen von Ideen ist gelöst: Das d`Artagnan-Prinzip beschreibt die drei Entitäten von Idee, die jede Idee ausmachen, bildet ihre Logik ab und mit seiner Hilfe kann die Qualität von Ideen in ihrem vollständigen Lebensprozess gesichert werden.
- Jede Idee ist auch die Idee der Idee.
