Wednesday, March 13, 2019

83 THESEN ZUR IDEE | © 2018 Sabine Fischer

  1. Ideen kommen plötzlich und ohne Vorwarnung.
  2. Ideen stimmen heiter und machen stolz.
  3. Alle Menschen können Ideen haben, nicht nur Genies.
  4. Ideen sind die bedeutendsten Güter unserer Zeit.
  5. Ideen gedeihen am besten in heterogenen, betriebsamen Umgebungen.
  6. Ideen reifen am besten in Ruhe und Abgeschiedenheit.
  7. Wer keine Veranlassung hat, hat keine Ideen.
  8. Nicht jede Idee ist eine Innovation, aber jede Innovation ist eine Idee.
  9. Ideen sind durch und durch logisch.
  10. Ideen nicht zu teilen ist der sicherste Weg, ihrem Diebstahl vorzubeugen.
  11. Eine Idee ist dann eine Idee, wenn man sie versteht.
  12. Zwischen `Ich brauche eine Idee` und `Ich habe eine Idee` liegen Universen und Zehntelsekunden.
  13. Mit ihrem Erscheinen ist die Idee als solche erkennbar.
  14. Ideen wachsen langsam heran und bedürfen einer konzentrierten Arbeit.
  15. Es gibt kein Gegenteil von ‚Idee’.
  16. Ideen sind kein Zufall.
  17. Kreativtechniken und -prozesse versprechen als Ziel Ideen aber produzieren meist Maßnahmen.
  18. Eine große Idee wird von allen verstanden
  19. Es gibt Ideen, die nicht von allen verstanden werden.
  20. Ideen entstehen gleichermaßen aus dem Chaos und aus der Logik.
  21. In manchen Fällen sind Ideen so lebendig, dass sie alles überdauern.
  22. Ideen unterscheiden den Menschen von allen anderen Lebewesen.
  23. Die Paradoxie des Neuen: Wir suchen nach desruptiven Ideen, damit wir das Gewohnte erhalten können.
  24. Eine nächtliche Idee zu notieren heißt nicht, am nächsten Tag noch zu wissen, worum es geht.
  25. Ideen haben keine Besitzer.
  26. Eine Idee gehört zu den Personen, die sie am Leben erhalten.
  27. Manchmal braucht die Menschheit Jahre, um eine gute Idee zu verstehen.
  28. Ideen wandeln sich gerne in Visionen, wenn es ihnen an Realisierbarkeit mangelt.
  29. Idee muss als Begriff fast alles können und mitmachen.
  30. Ideen sind der Nährboden für Innovationen.
  31. Ideen wohnt ein erregender Zauber inne.
  32. Wir leben im Ideenzeitalter.
  33. Es gibt eine Unzahl vernachlässigter oder vergessener Ideen, die man finden kann.
  34. Es gibt eine Unzahl vernachlässigter oder vergessener Ideen, die man nicht finden kann - aber deren Zeit kommen wird.
  35. Unverstandene Ideen sind verlorenes Potenzial.
  36. Ideen sind Werte.
  37. Ideen zu verwerfen, die schlecht sind, ist gut.
  38. Ideen zu verwerfen, weil man sie nicht versteht, ist schlecht.
  39. Ideen sind durch die Digitalisierung zur Währung der Ökonomie und ihrer notwendigen Transformation geworden.
  40. Eine Idee kann nicht aus dem Nichts heraus entstehen.
  41. Der Begriff Idee hat extrem vielfältige Bedeutungen. Idee ist gleichzeitig ein bedeutendes Versprechen, ein noch gedankenloses Vorhaben, ein Geistesblitz, ein alberner Einfall, das Ergebnis einer monatelangen Arbeit, etc.
  42. Wenn wir uns der vielfältigen Bedeutungen vom Begriff der Idee bewusst wären, könnten wir in der Innovationsökonomie viel sinnlose Arbeit vermeiden.
  43. Platon hat etwas Anderes unter dem Begriff Idee verstanden als der Homo Oekonomicus es heute tut.
  44. Platons Idee der Idee erfüllt sich in unserem zeitgenössischen Ideenbegriff dann, wenn mit der Idee auch ihr zugrundeliegendes Bedeutendes erkennbar wird.
  45. Ideen wollen sofort und mit Leichtigkeit verstanden werden.
  46. Ideen sind unvorhersehbare Neukombinationen von vorhandenen Wissensbausteinen.
  47. Nichts ist schwieriger, als die Bedeutung der eigenen Idee zu erfassen und sichtbar zu machen.
  48. Unwissenheit bringt keine Ideen hervor.
  49. Evolution und Transformation fressen Ideen.
  50. Heute hilft es sehr unterscheiden zu können, ob man eine Idee für ein Start-Up hat, eine
  51. Idee für potentielle Kunden oder eine Idee vom Erfolg.
  52. Ideen zu entwickeln ist Denken wider die Gewohnheit.
  53. Ideen sind Schöpfungen, die über das Bestehende hinausgehen.
  54. Ideen sind trügerisch: Was heute für mich eine unglaublich gute Idee ist, habe ich morgen schon wieder vergessen.
  55. Ideen sind immer Kinder ihrer Zeit.
  56. Veränderung braucht Ideen.
  57. Ideen bringen Veränderung.
  58. Kreativität und Erkenntnisfähigkeit bedingen sich in der Fähigkeit, Ideen zu entwickeln.
    Gewohnheiten sind der größte Nährboden für Ideen.
  59. Ideen, die nicht verstanden werden, haben keine Relevanz.
  60. Viele Ideen zu entwickeln erhöht die Chancen, eine bahnbrechende Idee dabei zu haben nur dann, wenn man intensiv an ihnen arbeitet.
  61. Viele Ideen sind oftmals nur so lange Ideen, bis man sie durchdacht hat.
  62. Große Ideen überdauern alle Zeit.
  63. Die Idee der digitalen Transformation ist nicht die Summe aller ‚digitalen Ideen’, sondern die Seinsfrage ihrer gemeinsamen Bedeutung.
  64. Ideen sind die Hacks des Gewohnten.
  65. Es gibt keine schlechten Ideen, weil schlechte Ideen keine Ideen sind.
  66. Eine Idee ist eine Antwort.
  67. Wer Ideen entwickeln will, um die Welt zu verändern, muss sich zwangsläufig für die Welt interessieren.
  68. Ideen entstehen aus Entwicklungsprozessen.
  69. Ideen sind immer nur für jene echte Ideen, die sie betreffen.
  70. Eine Idee wird dann verstanden, wenn nicht nur die Lösung, sondern deren Bedeutung klar wird.
  71. Ideen können nur bewertet werden, wenn allen Beteiligten klar ist, was bewertet werden soll.
  72. Eine Idee kann einfach so entstehen.
  73. Eine Idee verändert sich mit ihrer Realisierung.
  74. Das Wesen einer Idee ist es, Idee [sic!] zu sein. Das schafft sie nur, wenn sie verstanden wird.
  75. Eine Idee ist ein Fraktal, da jede Idee Teil einer größeren Idee ist, Teil einer größeren Idee, Teil einer größeren Idee, ...
  76. Wenn die Idee ein Fraktal ist, ist es die desruptive Idee auch: Also Vorsicht, es wird sich mehr verändern, als man ahnt.
  77. Ideen haben oftmals eine kurze Halbwertzeit: Wenn ihnen ihre Veranlassung abhandenkommt, weil sich die Welt verändert, sind sie keine Ideen mehr. 
  78. Groß ist es nicht nur, Ideen zu haben. Besonders groß ist es, Ideen als Idee [sic!] am Leben zu erhalten.
  79. Ideen sollten nicht klassifiziert behandelt werden: Sie könnten Branchen- und Kompetenzübergreifend von ungeheurer Bedeutung sein.
  80. Jede Idee braucht jemanden, der an sie glaubt.
  81. Das Rätsel um die Herkunft großartiger Ideen und ihre Entstehung ist noch immer nicht gelöst.
  82. Ach ja: Das Rätsel um das Wesen von Ideen ist gelöst: Das d`Artagnan-Prinzip beschreibt die drei Entitäten von Idee, die jede Idee ausmachen, bildet ihre Logik ab und mit seiner Hilfe kann die Qualität von Ideen in ihrem vollständigen Lebensprozess gesichert werden.
  83. Jede Idee ist auch die Idee der Idee.

Wednesday, March 07, 2001

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